Simulationsmodelle beflügeln Entwicklung von Stoßdämpfersystemen

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Durch Fluidtechnische Ventilsysteme können Automobilhersteller und Zulieferer komplexe Fahrzeugfunktionen realisieren, wie zum Beispiel den elektrisch verstellbaren Stoßdämpfer oder das aktive Wankstabilisierungssystem. Solche anspruchsvollen Komponenten müssen aber bereits während der Entwicklung möglichst realistische Funktions- und Sicherheitstests bestehen. 

Mit immer wieder neuen technischen Raffinessen und verbesserten Kennwerten, die ihrerseits immer höhere Anforderungen an die Entwicklung und Konstruktion stellen, kämpfen Automobilhersteller und deren Zulieferer um Marktanteile und Abgrenzung vom Wettbewerb. Zum enormen zeitlichen Entwicklungsdruck kommen dann meist noch extreme Anforderungen wie Bauraum oder Betriebstemperaturbereich hinzu. Komplexe, detaillierte Simulationsmodelle, die auch solche äußeren Parameter mit einbeziehen, ermöglichen eine erfolgreiche und kosteneffiziente Anpassung der Produkte an die stetig steigenden Anforderungen des Marktes.

Die Arbeit mit dieser Art von Modellen hat mehrere Vorteile: Einerseits ermöglicht das Modell ein viel tieferes Verständnis der Funktionszusammenhänge, weil bestimmte Zustandsgrößen bei der Produktentwicklung nur berechnet aber nicht gemessen werden können. Andererseits ermöglichen gezielte Parameterstudien eine Analyse verschiedener Einflussfaktoren, welche den experimentellen Entwicklungsaufwand erheblich minimieren können. Damit profitieren Hersteller und Zulieferer nicht nur von zusätzlichem Know-how sondern vor allem von kürzeren Entwicklungszeiten und einem höheren Reifegrad ihrer Produkte.

Hydrive Engineering unterstützt seit 2005 Baumaschinen- und Automobilhersteller in der Antriebsentwicklung und Softwareentwicklung und führt Tests und Simulationen für Software und Antriebskomponenten durch.