Das Forschungsprojekt "Smarte Werkbank" soll die interdisziplinäre Projektarbeit vereinfachen

HYDRIVE Engineering im Forschungsprojekt „Smarte Werkbank“

Im Herbst 2016 fiel der Startschuss für das Forschungsprojekt „Smarte Werkbank“. Insgesamt arbeiten hierfür zwölf Partner aus Industrie und Forschung zusammen. Die Partner wollen so gemeinsam eine Methode entwickeln, wie man die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Produktentwicklung wesentlich vereinfachen kann. Auch HYDRIVE Engineering ist Projektpartner. Damit werden wir unserem Anspruch gerecht, Forschung aktiv voranzutreiben.


Aufgaben der Entwicklung heute

Produkte müssen so entwickelt werden, dass sie mehr Funktionen bieten und wettbewerbsfähig bleiben. Dabei steht die Entwicklung auch vor der Herausforderung, stets möglichst rational zu agieren. Auch für produktionstechnische Verfahren gelten diese Bedingungen.

Aus diesem Grund werden die Prozesse von Anlagen immer komplexer. Folglich steigt die Komplexität der Anlagen selbst bei gleichzeitig sinkender Entwicklungszeit. Das Ergebnis ist, dass unterschiedliche Disziplinen noch enger zusammenarbeiten müssen.

Ein Forschungsprojekt entsteht

Genau diese Problemstellung soll nun näher untersucht werden. Im Forschungsprojekt „Smarte Werkbank“ ist das Ziel ein neuartiges Vorgehen, um die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Partner im Entwicklungsprozess optimal abzustimmen. Das Projektteam wird eine Verpackungsmaschine entwickeln, an deren Beispiel die „Smarte Werkbank“ entstehen soll.

Die „Smarte Werkbank“ ist als Assistenzsystem für die Produktentwicklung projektiert. Allgemein nutzbar und branchenunabhängig soll so die Kommunikation im Projekt vereinfacht werden. Unterschiedliche Fachbereiche erhalten so relevante, leicht verständliche und praktische Informationen. Zusätzlich erleichtert eine grafische Aufbereitung der Informationen die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Industrie und Forschung vereint

Im Herbst 2016 fiel nun offiziell der Startschuss für die Projektarbeit. Über vier Jahre arbeiten insgesamt zwölf Partner gemeinsam daran, das Forschungsprojekt erfolgreich umzusetzen. Dabei sind insgesamt fünf verschiedene Institute und Lehrstühle der TU Dresden beteiligt. Neben HYDRIVE Engineering sind folgende Partner aus der Industrie im Projekt beteiligt: Symate GmbH, Neongrau GbR, Facilityport GmbH, FAD Fertigungs- und Automatisierungstechnik GmbH und Sandstein Neue Medien GmbH. Außerdem nimmt das Fraunhofer Institut IVV mit der Außenstelle für Verpackungsmaschinen und Verpackungstechnik teil. Im Rahmen des Programms „InnoTeam“ fördert die Sächsische Aufbaubank das Projekt aus Mitteln der EU. Damit ist das Projekt „Smarte Werkbank“ Bestandteil der sächsischen Technologieförderung.

Wenn eine Chance entsteht

Am Ende ist die „Smarte Werkbank“ eine Chance für alle projektgesteuerten Arbeiten, weil so die Abstimmung und Koordination in der Entwicklung wesentlich einfacher wird. Je schneller das neue Werkzeug sich verbreitet, desto größer ist der Effekt in der Industrie. Das Ziel ist also: Mehr Entwicklung in weniger Zeit.

Über den Fortschritt halten wir Sie in unserem Blog weiter auf dem Laufenden.