Software-in-the-Loop beschleunigt Tests von Maschinensteuerungen

Software in the loop

HYDRIVE Engineering bietet Software-in-the-loop an

HYDRIVE Engineering bietet jetzt ein Software-in-the-Loop Testverfahren für alle Kunden an, denen der Aufwand von Hardware und Software für Hardware-in-the-Loop Technologien zu hoch ist. Neue Software kann jetzt frühzeitig und mit wenig Aufwand an realistischen Maschinenmodellen erprobt werden. Dadurch lassen sich Softwarefehler schnell, zuverlässig und reproduzierbar aufdecken, noch bevor der erste Maschinenprototyp getestet wird. Der Entwicklungsprozess wird dadurch beschleunigt und der Aufwand für das Bugfixing an der Maschine weiter minimiert.

Wie funktioniert ein solcher Test?
1. Der Softwareentwickler stimmt mit Hydrive die Schnittstellen zwischen der Maschinensoftware und dem Maschinenmodell ab.
2. Hydrive entwickelt in Abstimmung mit dem Kunden ein dynamisches Simulationsmodell, welches das Verhalten der Maschine beschreibt.
3. Der Softwareentwickler exportiert die aktuelle Version seiner Maschinensoftware als verschlüsselte dll-Bibliothek und übergibt diese an Hydrive.
4. Hydrive bindet diese Datei in das Simulationsmodell der Maschine ein und schafft damit eine Verbindung zwischen Software und Maschine.
5. Im Rahmen einer Simulationsstudie bewertet Hydrive das Verhalten der Maschine in der Interaktion mit der Software.
6. Rückmeldungen und Analyseergebnisse werden mit dem Kunden diskutiert und fließen unmittelbar in die Softwareentwicklung ein.
7. Ist das Verfahren einmal etabliert, lassen sich Software-Revisonen schnell und zuverlässig prüfen.

Dadurch wird aus einem Softwaretest ein Software-in-the-Loop Test.

Was steht dahinter?
Die Ingenieure von Hydrive beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Strategien für effizientes Softwaretesting und entwickeln so immer wieder neue Möglichkeiten. Das vorgestellte Verfahren zielt auf den Test von Software ab, die in der Programmiersprache C/C++ verfasst wird. Durch eine geschickte Konfiguration des Softwareprojektes existiert nur eine Code-Basis, die dann nur für das Steuergerät oder die Simulation angepasst kompiliert wird. Die Maschinenmodelle werden in der Simulationssoftware „SimulationX“ erstellt.